23.12.2008
Carstens-Haefelin ruft Kleine Reblaus rot zurück
16.12.2008
Weinprimus eröffnet Internet-Shop
12.12.2008
62. Pfälzer Weinbautage
12.12.2008
Merum DOC
10.12.2008
Ohne Weinbau keine Artenvielfalt am Steilhang
08.12.2008
Weine für Berlinale 2009 ausgewählt
05.12.2008
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05.12.2008
Vier neue Sterne am Champagnerhimmel
24.11.2008
Winzer des Jahres: Werner und Volker Knipser
24.11.2008
Grosse Weindegustation: Consorzio Vino Chianti DOCG
20.11.2008
Wolfgang Puck wird zur Walt-Disney-Zeichentrickfigur
10.11.2008
Deutsches Weininstitut kürt besten Sommelier
06.11.2008
Der neue „BONNEFOIT“
04.11.2008
RHEINGAU GOURMET & WEIN FESTIVAL
04.11.2008
Die ältesten Reben Deutschlands stehen am Disibodenberg
31.10.2008
Winzer zufrieden mit Jahrgang 2008
31.10.2008
Beste leichte Weine ausgezeichnet
24.10.2008
12.AUSGABE DES INTERNATIONALEN WETTBEWERBS “RIESLING DU MONDE”
24.10.2008
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16.10.2008
Bio-Weine liegen voll im Trend
11.10.2008
Die 60. Deutsche Weinkönigin heißt Marlies Dumbsky
10.10.2008
Brogsitter Weingüter ist „Weingut des Jahres 2009“
10.10.2008
Deutscher Fernsehpreis 2008
09.10.2008
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09.10.2008
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07.10.2008
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02.10.2008
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WEINPRÄSENTATION IM MUSEUMSQUARTIER WIEN
24.09.2008
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Falstaff-Neusiedler See Guide 2008/2009
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11.09.2008
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Großes Finale von „The sunny side of berlin“
11.08.2008
Kürbiskernparfait trifft Edelsüßwein
(Weingut von Racknitz) Odernheim/Lustadt, 04.11.2008
Auf der Suche nach seltenen Rebsorten inventarisiert der Biologe und Rebsortenkundler Andreas Jung die noch vorhandenen wurzelechten Bestände mit alten Reben in Deutschland. Im Zuge dieser von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Auftrag gegebenen bundesweiten Erhebung ist Herr Jung schon auf erstaunlich viele seltene, teils ausgestorben geglaubte Rebsorten wie Adelfränkisch, Fütterer oder Süßschwarz gestoßen, die von ihm für die Zukunft gesichert werden. Auf Einladung des Weingutes von Racknitz hat Herr Jung in den historischen Anlagen des Weingutes von Racknitz recherchiert und dort die nach seiner Einschätzung ältesten Reben Deutschlands gefunden. Aufgrund ampelographischer Vergleiche ist sich Herr Jung sicher, dass es sich bei den 5 Reben um die Rebsorte Orleans handelt. Orleans gehört zu den späten, sehr säurebetonten Rebsorten, die nur in heißen Lagen ausreifen. Eine Bedeutung als Hauptsorte hatte er im 19. Jahrhundert nur am Rüdesheimer Berg, wo er heute wieder im Anbau ist. Zerstreute Vorkommen gab es bei Heidelberg und im Breisgau. Bei Deidesheim wurde er zur Abschreckung entlang der Wege gebaut, um Mundraub vorzubeugen. Während der Kleinen Eiszeit (1550-1850) dürfte diese spätreife Sorte keine Rolle gespielt haben. Säurebetonte, spätreife Sorten waren aber während der 200-jährigen Hochphase der hochmittelalterlichen Wärmeperiode geschätzt. Bei voller Reife bringt Orleans feurige, gewürzhafte und sehr stabile, lagerfähige Weißweine.
Die 5 verwilderten Reben des Weissen Orleans am Disibodenberg haben an den äußeren Mauerkanten schwer zugänglicher und deshalb längst aufgelassener Weinterrassen überlebt, wo sie mehrfach verzweigt die Steilwand herunterhängen und so der Lichtkonkurrenz der Schlehengebüsche entgehen konnten. Unter Berücksichtigung des im Weingut von Racknitz vorhandenen historischen Kartenmaterials kann ausgeschlossen werden, dass es sich bei den identifizierten Reben um Anpflanzungen des Heidelberger Gartenarchitekten und Ampelographen Johann Metzger (1789-1852) handelt, der 1827 eine eigene Ampelographie über den Rheinischen Weinbau verfasste und auch den romantischen Landschaftspark um die Klosterruine Disibodenberg geplant hat. Insofern müssen die Reben aus einer Zeit stammen, als das Kloster Disibodenberg und dessen Weinberge noch in Betrieb gewesen sind, also zwischen 1108 und der Aufgabe des Klosters in 1559. Diese Zeitspanne entspricht der Dauer der mittelalterlichen Warmphase. Hildegard von Bingen war eine der ersten, die vom Hunnischen Wein sprach, zu dem auch der Hartheunisch alias Orleans gehörte.
Der Südwestrundfunk hat diese Neuigkeiten zum Anlass genommen, auf dem Disibodenberg einen Beitrag zu drehen, welcher voraussichtlich am 10. November 2008 im Rahmen der Landesschau gezeigt wird.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Andreas Jung oder dem Weingut von Racknitz.
Büro für Rebsortenkunde und Klonzüchtung
Andreas Jung
Heidengasse 13
D-67363 Lustadt
Tel. 06347-700294
email: andreas.jung@online.de
Weingut von Racknitz
Disibodenberger Hof
D-55571 Odernheim
Tel.: +49-(0) 6755-285
Fax.: +49-(0) 6755-1653
email: weingut@von-racknitz.com
www.von-racknitz.com